Das ewige Gedächtnis moderner Technologien

Im digitalen Zeitalter profitieren alle Menschen von den zahlreichen Tools und Gadgets, die ihrem Gehirn viel Arbeit abnehmen: statt sich zig Dinge merken zu müssen, stehen jetzt Speicherplätze zur Verfügung. Für organisatorische Aufgaben gibt es hilfreiche Apps und Programme und Wissen lässt sich jederzeit über Suchmaschinen, Wikipedia und unzählige Fachportale abrufen.

Die Masse an Daten

Das Internet wird seit ungefähr 20 Jahren aktiv genutzt, von Privathaushalten und Unternehmen. In der Zeit wurden zahlreiche Websites erstellt, Blogs mit Inhalten gefüllt, Foren und Chats genutzt und Online-Communities entwickelt. Die Menge so verfügbarer Daten ist kaum noch zu überschauen. Abhilfe schaffen Suchmaschinen wie Google und Bing. Sie indexieren existente Seiten, sortieren sie nach verschiedenen Relevanzkriterien und bieten so den Nutzer der Suchmaschine die Informationen an, nach denen er sucht. Dieses Vorgehen reduziert den Arbeitsaufwand enorm. Suchmaschinenanbieter müssen dafür über sehr leistungsstarke Server verfügen, die in der Lage sind, die Daten, die in jeder Sekunde neu produziert werden, zu analysieren und bereits vorhandene Informationen auf ihre Aktualität zu überprüfen. Suchmaschinen sind quasi riesige Gehirne, die von Strom und Datenfluss am Leben gehalten werden.

Vorzüge und Nachtteile moderner Datenmengen

Wie erwähnt, zu den Vorzügen von Internet und Suchmaschinen gehört die Menge an verfügbarem Wissen. Noch dazu ist dieses Wissen häufig so aktuell, dass keine Bibliothek mithalten kann. Der Nachteil wiederum ist der Umstand, dass dieses Wissen nicht verifiziert wird. In Zeiten von Web 2.0 kann jeder das ins Netz stellen, was er für wichtig hält und Meinungen und Unwahrheiten stehen letzten Endes neben objektiven Informationen. So etwas verleitet gelegentlich zum Missbrauch. Ein weiteres Problem besteht darin, dass etwas, was einmal im Netz aufgetaucht ist, auf unbefristete Zeit dort bleibt. Wer etwas Bestimmtes über sich und sein Unternehmen nicht mehr im Internet sehen will, dem bleibt nur ein Online Reputation Management (http://onlinereputationsmanagement.org/google-eintraege-loeschen-reputation-schuetzen). Hier wird dafür gesorgt, dass unwillkommene Inhalte gelöscht oder zumindest so verborgen werden, dass kein anderer Suchmaschinennutzer sie auf die Schnelle findet und falsche Rückschlüsse zieht.